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YAG; Laser Machine

Anfang der 90er Jahre kam der erste Dentallaser auf den Markt. Die erste Generation war nur für die Behandlung von Weichteilen vorgesehen und wurde von der American Food and Drug Administration zugelassen. Die Anwendung bei Hartgewebe, wie Zahn oder Knochen wurde ab 1996 genehmigt.

Die Vorteile eines Dentallasers sind eine Verringerung der Morbidität nach der Operation sowie ein reduzierter Bedarf an Anästhetika. Aufgrund der Verdampfung der Zellen gibt es kein thermisches Trauma, und die Risiken alternativer elektrochirurgischer Verfahren (Elektromtom) werden damit vermieden.

Die Heilungsphase ist radikal verkürzt und weniger schmerzhaft, die Gefäß warden versiegelt und die Blutung minimiert.

Der größte Teil der Behandlung kann dabei mikroinvasiv durchgeführt werden.

YAG-Laser: ND: YAG-Laser werden für Weichteiloperationen in der Mundhöhle verwendet, wie Gingivektomie, parodontales Sulkusdebridement, LANAP, Frenektomie, Biopsie und Koagulation von Transplantatspenderstellen. Die Wellenlänge des

Nd: YAG-Lasers wird teilweise von Pigmenten im Gewebe wie Hämoglobin und Melanin absorbiert. Diese Laser werden häufig zum Debridement und zur Desinfektion von Parodontaltaschen verwendet. Ihre koagulative Fähigkeit, Fibrin zu bilden, erlaubt, behandelte Taschen zu versiegeln. Mit einem Fiberglas Transmitter können Wurzelkanäle sterilisiert warden, was die Erfolgsquote für Wurzelbehandlungen drastisch erhöht.

Holium-Laser: Der Holium-Laser eignet sich auch für die Weichgewebebehandlung, insbesondere für die Frenektomie und das Gewebemanagement.

Erbium-Waterlase: Der Biolase oder Waterlaser wird zur Behandlung von hartem Gewebe, z.B. für Wurzelspitzenresektionen, zum externen Sinuslift, zur Knochenformung und zur Präparation von Zahnhohlräumen verwendet. Zusätzlich können wir den Laser für fast alle Weichteilbehandlungen verwenden.

HE-Ne-Laser: Der Helium-Neon-Laser wird zur Schmerzlinderung nach der Operation eingesetzt und ist ein sehr gutes Werkzeug gegen die Dentinsensibilität.

Wie funktioniert ein Laser?

Das Wort LASER kommt aus dem englischen,

Light Amplification by Stimulated of Radiation und bedeutet Lichtverstärkung durch Strahlungsstimulation.

Eine gebündelte Lichtenergieemission ist auf einen sehr kleinen Bereich fokussiert. Bei dentalen Lasern ist diese Energie gepulst,

Wirkungsweise:

Wenn die Laser-Energie auf die Zellen trifft, werden diese verpulvert/verdampft. Die Pulsintervalle sind so kurz, dass die Zelle keinen Sauerstoff aufnehmen können, was für den Verbrennungenprozesse notwendig ware, damit verpuffen und somit keine thermischen Schäden auftreten können.

Vorteile: weniger Schmerzen, bessere und schnellere Heilung. Das Riskio von Reinfektionen ist erheblich reduziert, es gibt keine rotierende Instrumente, kein Zahnarztgeräusch, kein Skalpell. Das gesamte Behandlungskonzept ist kontaktfrei (ca-2mm Abstand zum behandelten Objekt)

Die Laseranwendung ist in der Regel etwas kostenaufwendiger als herkömmliche Behandlungen, jedoch sind die Erfolgsraten und die Schmerzreduzierung deffiniv höher.

8.9.2018|Unkategorisiert|
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