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Kronen

Eine Krone umfasst den ganzen sichtbaren Anteil des Zahnes und gibt ihm damit seine Form und seinen Gebrauchswert zurück. Für die Herstellung einer Krone sind zwei, in komplizierteren Fällen drei Sitzungen vorgesehen.

Die heute üblichen Kronenarten sind die folgenden:

  • Keramikverblendkronen stellen die Standardversorgung wegen ihrer zufridenstellenden Haltbarkeit und Ästhetik dar. Ihr Preis-Leistung-Verhältnis ist optimal für herkömmliche Versorgungen.
  • Vollkeramikkronen bieten das schönste kosmetische Ergebnis im Frontzahnbereich. Ihre Lichtdurchlässigkeit steht der der echten Zähnen am nächsten. Selbst der Fachmann kann sie auf den ersten Blick nicht unterscheiden.
  • Zirkonkronen sind eine relativ neue Erfindung der Zahnmedizin und nicht zufällig so beliebt: Sie enthalten kein Metall und zeichnen sich durch ihre Langlebigkeit und die hervorragende Ästhetik aus.
  • Procera Kronen werden durch ein neues, revolutionäres Verfahren hergestellt. Wegen ihrer einmaligen Passgenauigkeit sind sie allen anderen Kronenarten eindeutig überlegen. Ein weiteres Argument für sie: dieser Qualitätsunterschied widerspiegelt sich im Preis nur mäßig.
  • Veneers oder Verblendschalen bilden eine Sonderklasse der Kronen. Mehr dazu unter Ästhetischer Zahnmedizin.

Brücken

Die Brückenglieder ersetzen die fehlenden Zähne, während die Ankerkronen die ganze Konstruktion an den benachbarten Pfeilerzähnen befestigen. Festsitzende Brücken versichern nicht nur einen besseren Tragekomfort, sie sind – bei guter Mundhygiene – wegen ihrer günstigeren Langzeitprognose herausnehmbaren Zahnersätzen eindeutig vorzuziehen. Anfertigungsdauer: 3 Sitzungen innerhalb von ca. 7-9 Arbeitstagen.

Die häufigsten Brückenarten:

  • Metallkeramikbrücken bestehen aus einem Metallgerüst, das für die nötige Festigkeit sorgt und aus einer Porzellanverblendung, welche die anatomische Form der Zähne wiederherstellt.
  • Bei den Zirkonkeramikbrücken wird das herkömmliche Metallgerüst durch dieses weiße, metallfreie Material ersetzt, das nicht nur schöner, sondern auch haltbarer ist.
  • Procera Brücken können – dank dem neuen Procera-Verfahren – aus jedem beliebigen zahntechnischen Material hergestellt werden, und zwar ohne Begrenzung hinsichtlich ihrer Ausdehnung. So bieten sie erstmals die Freiheit für die Wahl der optimalen Kombination und die beste Qualität gleichzeitig.
  • Inlaybrücken unterscheiden sich nur durch ihre Art der Befestigung. Statt Ankerkronen werden sie von Inlays gehalten, was die Verschonung von wesentlich mehr gesunder Zahnsubstanz ermöglicht.
  • Teleskopbrücken vereinigen die Vorteile der Brücken und der herausnehmbaren Zahnersätze in sich.

Teilprothesen

Fehlen die stärksten oder zu viele Zähne eines Kiefers, lässt sich die Zahnreihe mit einer Teilprothese ergänzen. Um einen schnellen Abbau des Kieferknochens zu verhindern, müssen die Restzähne die Belastung übernehmen.

Teilprothesen sind komplexe Versorgungsformen; ihre Anfertigung braucht 4-5 Sitzungen und mindestens 10 Arbeitstage. Die zahlreichen Zahnersätze unterscheiden sich voneinander durch ihre Art der Verankerung:

  • Klammerprothesen können die Pfeilerzähne verlockern und verursachen den Abbau des Knochenkamms. Ihre Ansicht ist auch nicht gerade verlockend. Deshalb sind sie nur als Provisorium geeignet.
  • Modellgußprothesen halten besser, sind auch weniger schädlich, aber doch nicht der ideale Zahnersatz.
  • Kombinierte Prothesen haben immer einen festsitzenden Brückenteil und einen herausnehmbaren Prothesenteil. Egal, ob die Verbindung durch Stege, Geschiebe, Kugelköpfe oder Druckknöpfe erfolgt, wird der Kaudruck – zumindest teilweise – auf die Restzähne übertragen.
  • Teleskopprothesen finden bei wenigen verbliebenen oder nicht mehr ganz stabilen Zähnen Verwendung. Sie sind erweiterbar, wenn an einem der eigenen Zähne weitere Schäden auftreten. Unter nicht mehr völlig gesunden Mundverhältnissen ist dieser Vorteil kaum zu überschätzen.
  • Teleskopbrücken sind eine ähnliche Konstruktion, nur der vordere, sichtbare Teil (oder die ganze Prothese) wird aus ästhetischen Gründen reduziert und wie eine Brücke gestaltet.

Vollprothesen

Wenn die Zähne fehlen, müssen alle Gegebenheiten der Mundhöhle in den Dienst der Funktion gestellt werden. Wahlweise kann man mit Implantaten beeindruckende Ergebnisse erreichen.

  • Schleimhautgetragene Prothesen sitzen nur auf dem Kieferknochen, bzw. auf den beweglichen Weichteilen. Ihre Stabilität ist deshalb – besonders im Unterkiefer – oft nicht ausreichend.
  • Implantatgetragene Prothesen bedeuten die Lösung in solchen Fällen. Sogar in hohem Alter oder bei stark abgebautem Kieferkamm ist beinahe immer genügend viel Knochensubstanz vorhanden für 4 Implantate, die dann als Basis für eine stabil sitzende Stegprothese dienen.
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